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Feuerwehr Neukirchen b.Hl.Blut

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Tod auf dem Heimweg

Einsatzort: Neukirchen b. Hl. Blut, StStr. 2154 / vor Anwesen Walching 32
Datum und Einsatzzeit: Sonntag, 8. Januar 2012, 2.05 Uhr 
Alarmstichwort:  Verkehrsabsicherung nach schwerem Verkehrsunfall

Pressebericht vom 09.01.2012:

Tödliche Verletzungen zog sich in der Nacht zu Sonntag, 8. Januar 2012 ein 61-Jähriger auf dem Nachhauseweg in Neukirchen b. Hl. Blut zu, als er von einem Auto überrollt wurde. Nach Angaben des Autofahrers stolperte der Fußgänger vom Bürgersteig unmittelbar vor das vorbeifahrende Auto. Trotz aller Bemühungen verstarb der ledige Mann aus Atzlern an der Unfallstelle

VU Walching

Gegen 2 Uhr verließ der Mann die Sportgaststätte im Ortsteil Walching, um sich zu Fuß über die Lamberger Straße Richtung Atzlern auf den Heimweg zu machen. Er sollte aber nicht weit kommen. Nur wenige Meter weiter kam es zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem der 61-Jährige von einem Mercedes überrollt wurde. Nach Angaben des Pkw-Fahrers, dessen Alkoholtest an der Unfallstelle 0,0 Promille ergab, stürzte der Fußgänger unvermittelt vor dem Auto vom Bürgersteig auf die regennasse Staatsstraße, so dass ein Ausweichen nicht mehr möglich war . Völlig aufgelöst kam der Autofahrer in die Sportgaststätte um Hilfe zu holen. Trotzdem sich Gäste des Lokals zusammen mit der Wirtin und kurze Zeit später auch der aus der Nachbarschaft kommende Notarzt um den Verletzten bemühten, konnte nur noch der Tod des 61-Jährigen festgestellt werden. Auf Wunsch der Angehörigen kam Pfarrer Georg Englmeier an die Unfallstelle, um das letzte Sakrament zu spenden und zusammen mit den Angehörigen und den Rettungskräften für den Verunglückten zu beten.

Die Unfallstelle wurde von der Neukirchener Feuerwehr ausgeleuchtet und der Verkehr bis zum Abschluss der Unfallaufnahme um 6.30 Uhr großräumig umgeleitet. Zudem kümmerten sich Mitglieder der Notfallseelsorge vor Ort um die Angehörigen. Einen besonders schmerzlichen Verlust bedeutet das schreckliche Ereignis für die 80-jährige Mutter des Verunglückten, da sich der älteste Sohn seit längerem fürsorglich um die pflegebedürftige Mutter gekümmert und damit wieder eine Lebensaufgabe gefunden hatte. Von der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter an den Unfallort geschickt, dessen Aufgabe es ist, den genauen Unfallhergang festzustellen. Außerdem wurde das Unfallauto, an dem die Polizeiinspektion Furth im Wald den Schaden auf rund 3.000 Euro schätzt, für weitere Untersuchungen sichergestellt. Der 68-jährige Autofahrer aus dem Neukirchener Gemeindegebiet wurde nach einer Erstversorgung durch den Notarzt mit einem schweren Schock vom BRK ins Krankenhaus eingeliefert.

Text und Foto: Markus Müller

 

Tödlicher Verkehrsunfall Untere Au

Einsatzort: Austraße / Untere Au
Datum und Einsatzzeit: Freitag, 16. Dezember 2011, 21.09 Uhr 
Alarmstichwort:  Verkehrsunfallnicht eingeklemmt

Zeitungsartikel vom 19.12.2011:

Es hätte wohl ein zünftiger Abend werden sollen, als drei junge Männer am Freitag gegen 21 Uhr auf der Austraße unterwegs waren. Ziel war die Diskothek "Rast" nahe Rötz. Doch es kam ganz andersNur einen Kilometer nach dem Wallfahrtsort kam der 18-jährige Autofahrer - er hatte gerade ein paar Tage den Führerschein -  nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr mit den rechten Rädern knapp 100 Meter auf dem Bankett. Beim Gegenlenken übersteuerte der Führerscheinneuling, der Opel Astra schlitterte über die Fahrbahn nach links in den Graben, knickte einen Telefonmasten und schleuderte kurz vor einem Straßendurchlaß wieder auf die StraßeDort blieb das Auto auf dem Dach liegen. Die Insassen konnten sich selbst befreien und einen Notruf absetzen. Allerdings wurden die Rettungskräfte von der Leitstelle zunächst auf die Staatsstraße Richtung Eschlkam geschickt, bis klar war, daß der Unfall auf der Gemeindeverbindungsstraße passierte.  

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12 Drehleitermaschinsten ausgebildet

“Neukirchen b. Hl. Blut und der ganze Landkreis sind reicher geworden”, stellte Kreisbrandrat Hans Weber am Samstag (5. November 2011)  fest. Nach dem zweiten Drehleitermaschinistenkurs, der nicht an der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg, sondern im Landkreis Cham durchgeführt wurde, überreichte Weber zusammen mit Bürgermeister Sepp Berlinger und Lehrgangsleiter Albert Schiegl die Zeugnisse an die zwölf erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer. Nun sind auch die personellen Vorgaben für den Einsatz der kürzlich vom Markt Neukirchen b. Hl. Blut beschafften hydraulischen Drehleiter bei der FFW Neukirchen b. Hl. Blut erfüllt. Dabei handelt es sich um ein gebrauchtes aber sehr gut erhaltenes Fahrzeug von Metz mit einer Leiterlänge von 18 Metern, deren nach hinten angebauter Korb direkt bestiegen kann, so dass das Rettungsgerät besonders schnell einsatzbereit ist.

 

Es sei ihm eine besondere Freude, stellte KBR Weber am Samstag in Neukirchen b. Hl. Blut fest, dass nach Lam hier nun der zweite Drehleitermaschinistenkurs im Landkreis stattgefunden hat. Zudem hätten alle Teilnehmer, darunter auch die beiden Kommandanten Werner Bartl und Markus Müller, sowohl in Theorie als auch in der Praxis ein sehr gutes Ergebnis erzielt. “Drehleitern sind bei der Feuerwehr universell einsetzbar, nicht nur bei Brandeinsätzen sondern auch in der technischen Hilfeleistung und beim Bergen von Personen aus Gebäuden, von Dächern oder aus Gruben”, so der Kreisbrandrat. An die Neukirchener Wehr gerichtet, meinte Weber, dass mit der Ersatzbeschaffung für die zuvor manuelle Drehleiter nicht nur die Technik deutlich verbessert wurde, auch die Aufgaben und die Verantwortung sei deutlich gestiegen. Ehrenamt koste Freizeit, gebe aber den Einsatzkräften auch viel zurück. Weber nannten hier neben der Hilfe für die Mitmenschen die Freude im Umgang mit moderner Technik und die Kameradschaft. Ein besonderes Lob richtete Weber an die FFW Neukirchen b. Hl. Blut, die sich nach erheblicher Zuzahlung zu zurückliegenden Anschaffungen auch an der “neuen” Drehleiter wieder mit 20.000 Euro und damit der Hälfte der Kosten beteiligt hat. Dafür bedankte sich auch Bürgermeister Sepp Berlinger, der in seinem Grußwort seine Freude über das großartige Engagement derNeukirchener Feuerwehrtruppe” zum Ausdruck brachte. “Darauf können wir alle Stolz sein”.

Kommandant Werner Bartl stellte Lehrgangsleiter Albert Schiegl, der seit 40 Jahren an der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg Drehleitermaschinisten ausbildet, in den Mittelpunkt seiner Dankesworte. “Besser kann man so einen Lehrgang nicht machen”. Durch die Schulung vor Ort konnte zum einen ganz speziell auf die Neukirchener Drehleiter eingegangen werden, zum anderen blieben der Marktgemeinde die Kosten für die zwölf Feuerwehrleute erspart, die ansonsten eine Woche nach Regensburg gemusst hätten. “Da bleibt zum Schluss nur der Wunsch nach erfolgreichen und vor allem unfallfreien Einsätzen”.
 
Zuvor wurden die Teilnehmer im Rahmen des Lehrgangs in Theorie und Praxis geschult. Auf dem Stundenplan stand neben der Fahrzeugkunde und dem technischen Aufbau auch die Einsatzmöglichkeit hydraulischer Drehleitern sowie insbesondere die Einsatzgrenzen. Jeder Teilnehmer hatte nach der umfassenden Einweisung die Aufgabe, die Drehleiter sicher abzustützen und vom Hauptbedienstand sowie aus dem Korb auf die maximale Länge auszufahren. Während tagsüber vor allem am Schlauchturm beim Feuerwehrzentrum geübt wurde, ging es am Freitagabend zum Marktplatz, wo Personen aus den obersten Stockwerken im Rathaus und im Wallfahrtsmuseum geholt wurden. Am Samstag stand die Brandbekämpfung mittels Wasserwerfer auf dem Drehleiterkorb und die Personenrettung mit der am Leiterkorb befestigten Krankentrage auf dem Programm. Schließlich waren die angehenden Maschinisten beim Notbetrieb gefordert, als der Ausfall von Motor und Elektrik am Fahrzeug simuliert wurde.

 

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