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Freiwillige Feuerwehr Neukirchen beim Heiligen Blut/Lkr. Cham - NOTRUF 112

Aktionswoche 2026 – Gemeinschaftsübung der Feuerwehren aus Eschlkam und Neukirchen b.Hl.Blut

| Endres F. | Allgemeine Berichte

Um 19:15 Uhr startete eine groß angelegte Gemeinschaftsübung der Feuerwehren aus den Gemeinden Eschlkam und Neukirchen b. Hl. Blut. Angenommen wurde der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens. Zu Beginn wurde die Übung mit dem Alarmstichwort B3 – Brand landwirtschaftliches Anwesen ausgelöst. Daraufhin rückten die Feuerwehren Schwarzenberg, Eschlkam, Stachesried, Kleinaign, Großaign sowie der Löschzug Neukirchen zur angenommenen Einsatzstelle aus. Im weiteren Übungsverlauf verschärfte sich die Lage. Aufgrund der angenommenen Brandausbreitung wurde die Alarmstufe auf B4 erhöht. Daraufhin wurden zusätzlich die Feuerwehren Warzenried, Vorderbuchberg, Atzlern und Rittsteig alarmiert. Der Löschzug Neukirchen übernahm wesentliche Aufgaben bei der Brandbekämpfung. Die Drehleiter wurde zur Brandbekämpfung eingesetzt. Das Tanklöschfahrzeug stellte dabei die Wasserversorgung für die Drehleiter sicher, sodass die Brandbekämpfung aus dem Korb heraus durchgeführt werden konnte. Für die Führungsunterstützung wurden das Mehrzweckfahrzeug und der Gerätewagen Logistik eingesetzt. Die beiden Fahrzeuge unterstützten den Einsatzleiter bei der Koordination der zahlreichen eingesetzten Kräfte sowie bei der Kommunikation und Organisation an der Einsatzstelle. Im weiteren Verlauf der Übung wurde ein zusätzliches Einsatzszenario eingespielt. Im Bereich des landwirtschaftlichen Anwesens wurde eine unter einem Heuquader eingeklemmte Person angenommen. Die Besatzung des HLF’s der Neukirchner Wehr übernahm die technische Rettung. Die Einsatzkräfte mussten die Person mithilfe der hydraulischen Rettungsgeräte und weiterer technischer Hilfsmittel aus ihrer Zwangslage befreien. Neben der Brandbekämpfung standen somit auch die Technische Hilfeleistung, die Führungsunterstützung, die Kommunikation und die Zusammenarbeit der Feuerwehren im Mittelpunkt. Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Feuerwehren für die engagierte Teilnahme und die Organisation der Gemeinschaftsübung.