Freiwillige  Feuerwehr  Neukirchen  beim  Heiligen  Blut  /  Lkr.  Cham       N O T R U F  1 1 2

Dachstuhlbrand im "Schindldacherl"

Einsatzort: Neukirchen b.Hl.Blut, OT Höllhöhe
Datum und Einsatzzeit: Dienstag, 19.04.2011, 17:07 Uhr
Alarmstufe: Brand

Alarmstichwort: Dachstuhlbrand
Einsatzbemerkungen: HLF führt Innen-Löschangriff unter schwerem Atemschutz durch während die Besatzung des TLF zweite Wasserleitung zur Brandbekämpfung über die Dachfläche vornahm. Nachschau mit Wärmebildkamera. FF Atzlern übernahm Brandwache.

 

Pressebericht vom 21.04.2011

Rund 30.000 Euro Schaden dürfte gestern Abend ein Dachstuhlbrand im Restaurant "Schindldacherl" im Neukirchener Ortsteil Höllhöhe gegeben haben. Dabei ist es dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr zu verdanken, daß der Schaden nicht deutlich höher ausgefallen ist. Die Brandursache war bis Redaktionsschluß noch nicht geklärt.

Feuer hatte bereits die Dachhaut durchdrungenDer betroffene Teil des Daches wurde abgedeckt und auch von außen gelöscht.

Brandgeruch im "Schindldacherl" schreckte am späten Dienstagnachmittag die Wirtin auf. Bei der Nachschau stellte sie fest, daß es im Dachgeschoß schon heftig brennt. Nach Absetzen des Notrufs versuchte die Wirtin zusammem mit der im Nachbarhaus wohnenden Verwandschaft das Feuer mit ein paar Eimern Wassern zu löschen. Dabei zeigte vor allem der über 80-jährige Senior sportliche Höchstleistungen, kraxelte aufs Dach und versuchte von oben zu löschen.

Derweil löste die Leitstelle für die vier Feuerwehren aus dem Gemeindebereich Neukirchen b. Hl. Blut sowie für Arrach und Furth im Wald Alarm aus. Neben Polizei und Rettungsdienst wurden auch Kreisbrandinspektor Mario Bierl und Kreisbrandmeister Werner Bartl alarmiert, der als erstes an der Brandstelle eintraf und den Einsatz auch leitete. Schon während der Anfahrt rüsteten sich die Feuerwehren mit schwerem Atemschutz aus. Die Männer der FFW Neukirchen b. Hl. Blut konnten beim Eintreffen rasch mit einem Innenangriff über eine kleine abklappbare Sitzboden-Leiter loslegen. Parallel dazu wurden von den wasserführenden Fahrzeugen weitere Leitungen aufgebaut und auch vom Dach her vorsichtig gelöscht. So konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der betroffene Teil des Daches wurde ausgedeckt, Bretter, Dachlatten und Dämmung entfernt. Von der Further Drehleiter aus wurde die Dachhaut von oben kontrolliert. Nachdem von der FFW Atzlern der Brandschutt beseitigt war, erfolgte eine weitere Überprüfung mit der Wärmebildkamera im Innenbereich. Als Ortsfeuerwehr blieb die FFW Atzlern  noch geraume Zeit zur Brandwache vor Ort. Am Abend folgte eine nochmalige Nachschau mit der Wärmebildkamera.

Der Schaden dürfte bei rund 30.000 Euro liegen, da neben dem Dachstuhl möglicherweise auch die Lüftungsanlage und weitere elektrische Installation beschädigt wurde. Die Ermittlung der Brandursache hat die Polizeiinspektion Furth im Wald übernommen, vermutlich war aber ein technischer Defekt in der Elektroinstallation die Ursache.

Unter schwerem Atemschutz löschte die Feuerwehr im Innenangriff den Dachstuhlbrand.

 

Fotos und Pressebericht: Markus Müller

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